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Lebendige Darstellung preußischer Geschichte

"Was ist lebendige Geschichte?

Wir sind Mitglieder militärischer und ziviler Darstellungsgruppen, 
die in ihrer Freizeit das Alltagsleben und das Leben in den Armeen 
der napoleonischen Zeit nachstellen. Dieser Umgang mit der Geschichte 
hat in England, Skandinavien und Amerika schon eine längere Tradition 
und wird als "living history" - "lebendige Geschichte" bezeichnet.

Ziel der lebendigen Geschichte ist es, sich durch das Nachstellen des 
Alltags den tatsächlichen Lebensumstände der Menschen der damaligen 
Zeit so weit wie möglich anzunähern. Geschichte wird im wahrsten Sinne 
des Wortes "begreifbar".

Natürlich bleiben wir Menschen des 21. Jahrhunderts und wir können auch 
nur einen Teil der Geschichte nachempfinden. Aber für die "Wiederbelebung" 
des Alltags ist viel Detailwissen nötig und so werden oft schon vergessene
Tätigkeiten erforscht und praktisch ausprobiert - oder wussten Sie zum
Beispiel, wie die Lederriemen geweißelt wurden, wie Schuhe oder Tornister
hergestellt wurden, wie kartographiert wurde, wie ein Barbier Zähne zog?"

Kommern 2000

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5. Preußische Brigade (1815)

5. Preuß. Brigade

Wir über uns ...

Wir sind ein Zusammenschluss von Enthusiasten, die sich der detailgetreuen militär- und zivilhistorische Darstellung verschrieben haben, wobei wir das
tägliche Leben der napoleonischen Zeit in bürgerlicher Gesellschaft, Garnisonsdienst, Lager und Gefecht nachstellen.

Zur Zeit sind eine Linieneinheit, eine Landwehreinheit sowie wie Ingenieur, Chirurgus, Marketenderin, Soldatenweiber und bürgerliche Zivilpersonen bei 
uns organisiert. Die Militärischen Einheiten sind nach dem historischen Vorbild
unter der 5. Preußischen Brigade, Generalmajor von Tippelskirch, zusammengeschlossen.

Kontakte über die eigene Website der 5. Preußischen Brigade.

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Lagerleben

Auch Sie können sich einreihen...

Wir suchen Darsteller, die Spaß an Darstellung der lebendiger Geschichte haben und sich bei preußischen Einheiten der Befreiungskriege 1813-1815 oder in der Zivildarstellung engagieren möchten.


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Was man braucht, um mitmachen zu können ...

Wir übernehmen die Ausbildung. Jeder Musketier oder Landwehrmann sollte alle Funktionen gemäß dem Reglement von 1812 beherrschen. Jeder Darsteller sollte den Schwarzpulverschein erwerben.

Wir tragen die etatmäßige Uniformierung vom März 1813: Die originalgetreue Montur nach zeitgenössischen Vorlagen muss von jedem Musketier oder Landwehrmann selbst gestellt werden. Dies sind Uniformrock, Hemd, Halsbinde, Hose, Gamaschen, Schuhe, Tschako, Bandelier mit Kartuschkasten, Säbel (Seitengewehr) und Muskete beziehungsweise Büchse.

Jeder Darsteller stellt die Montur selbst. Für den Anfang kann eine Montur ausgeliehen werden. Wir sind gerne bei der Ausrüstung behilflich. Eine genaue Aufstellung mit Lieferanten stellen wir zur Verfügung.

Um eine möglichst genaue Rekonstruktion zu erreichen, arbeiten wir mit Museen (u.a. Blüchermuseum Kaub) und international anerkannten Fachleuten zusammen.


Unsere Mitglieder sind nach spätestens einem Jahr im Besitz des Schwarzpulver- bzw. Böllerscheins. Für uns gelten die Sicherheitsbestimmungen des FLG, über die wir auch eine Haftpflichtversicherung haben.

Im Gefecht bei Leipzig

Unsere Organisation

Unsere Darsteller sind in dem FLG (Internationaler Freundeskreis für Geschichte, E-Mail Gedoehne@aol.com) organisiert.  

Zur eigenen Website der 5. Preußischen Brigade.

 
Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an:

Stand: 15. März 2005